Spielmethodik

Spielmechanik ist der Begriff, der von der Spielwissenschaft verwendet wird, um das Erlernen von geplanten Verfahren zu beschreiben, die zu technisch kompetentem und sinnvollem Spielen führen sollen. Im Gegensatz zur breiteren Begriffsspielmethodik wird der zugehörige Begriff Spielmethodik oder Spielmethodik nur für die wissenschaftlich beeinflusste Methodik verwendet. Es beschreibt die Lehre davon, wie wissenschaftliche Erkenntnisse über Spiele gewonnen werden können.

Spielmethoden

Die Wahl der richtigen Spielmethode hängt von den didaktischen Zielen ab. Es setzt einen Überblick über das Spektrum der Methode und ein Interesse an der Didaktik des Spiels voraus. So sind beispielsweise die grundlegenden Verfahren der Spielmethodik wie folgt:

Methodische Spielreihe

Eine methodische Spielreihe führt in verschiedenen Lernschritten von einfachen Spielen bis hin zu einer komplizierten Spielform. Die von Anfang an verfolgte Spielidee des Zielspiels wird zunächst mit vereinfachten Regeln und einer großzügigen Interpretation von Fehlern gespielt. So kann beispielsweise das Kinderspiel „Ball über die Saite“ mit niedrigeren oder höheren Saiten, mit unterschiedlichen Licht- oder Großbällen, mit variablen Feldgrößen und einer variablen Anzahl von Spielern schrittweise zum Sportspiel „Volleyball“ oder zum „Faustballspiel“ führen. Diese Methode bleibt im Spiel und erhöht so den Spaß am Spiel. Es ist daher besonders geeignet für Kinder, die gerne spielen, aber nicht unbedingt an Wettbewerben interessiert sind.

Methodische Praxis-Reihe

Ein methodischer Satz von Übungen hingegen wird in leistungsorientierten Gruppen häufiger eingesetzt. So legt sie beispielsweise beim Volleyball besonderen Wert auf die Verfeinerung möglichst einwandfreier individueller Spieltechniken wie Aufgeben, Flachliegen, Graben und Brechen, die isoliert geübt und trainiert werden. Die charakteristische Struktur führt von so genannten „Vorbereitungsübungen“ über „Vorbereitungsübungen“ zu „Wettkampfspielen“ im Rahmen der kodifizierten Regeln.

Lernen programmiertes Spiel

In den Tutorials wird ein Satz von zehn oder mehr verschiedenen Lernschritten für das Zielspiel festgelegt. Die Organisation findet in der Regel in Stationen statt, wo eine Aufgabe durch einen Text und ein Bild gestellt wird. Die Reihenfolge der Lernschritte muss von den Studierenden selbstständig eingehalten werden. Das Lernprogramm übernimmt die Rolle der Mediation. Der Lehrer versorgt das Programm mit den notwendigen Spielgeräten, berät und motiviert das Programm. Eine erfolgreich abgeschlossene Station gibt dem Lehrer das Recht, zur nächsten Station zu wechseln. Ziel der Arbeit mit Spielprogrammen ist es, ein individuelles Lerntempo zu ermöglichen und im Lernprozess unabhängig zu werden.

Spiele entdecken

Das Entdecken von Spielen erfordert keine Regeln oder technischen Vorschriften. Sie bietet nur einen Spielplatz und bestimmte Spielgeräte und schlägt eine Spielaufgabe vor. Unter diesen Mindestbedingungen ermöglicht es den Spielern, selbst sinnvolle Lösungen zu finden. Dies muss zwischen den Spielern ausgehandelt werden. Sie gelten vertragsgemäß, können aber auch jederzeit im gegenseitigen Einvernehmen geändert werden. Diese Methode wird vor allem für Spielformen eingesetzt, die Kreativität und Kooperationsfähigkeit, selbständiges Denken und Intelligenz fördern sollen.

Die Projektmethode

Die Projektmethode fördert elementares interdisziplinäres Freispiel. Es handelt sich um eine ausgeklügelte offene Methode, die nicht auf Vorgaben wie standardisierte Spielgeräte, Spielfelder, Spielfelder, Regeln, Spielernummern, sondern auf spontanen neuen Spielideen basiert und die auch neu erfunden werden kann, Spielgeräte und Regeln. Dabei nutzt sie die Kompetenz der einzelnen Personen. So wird beispielsweise das notwendige Spielmaterial von den Fächern des Sport- und Technikunterrichts produziert, die Spielformen werden von den Schülern selbst in Zusammenarbeit mit Mathematik- und Musikunterricht erstellt, und die Regeln werden mit Variationen im Deutschunterricht formuliert.

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